| Weitere Webseiten der WAZ Mediengruppe: |
 |
|
Der Goldene Gong ist ein Medienpreis der Fernsehzeitschrift Gong, den die
Redaktion für herausragende Leistungen in Funk und Fernsehen verleiht. Der
Goldene Gong wurde am
16. März 1979 zum ersten Mal vergeben. Die Vergabe erfolgt sporadisch.
Aelrun Goette Die Redaktion verleiht den Medienpreis an Regisseurin Aelrun Goette für ihr couragiertes, bewegendes Sozialdrama "Keine Angst". Darin packt Goette das heikle Thema Kinderarmut an und beleuchtet anhand eines Einzelschicksals die knallharte Realität am Rand der deutschen Wohlstandsgeselleschaft. Auf Basis des sorgfältig recherchierten Drehbuchs von Martina Mouchot zeichnet Goette das Milieu, aus dem sie erzählt, in bestechend realistischen Bildern nach und bewerkstelligt einen herausragenden Film, der lange nachhallt. Augenfällig ist auch das beachtliche Feingespür, mit dem die Regisseurin ihre jungen Darsteller angesichts des schwierigen Themas führt. "Ein mutiges Meisterwerk, wie man es im deutschen Fernsehen nicht mehr oft findet", urteilt die Jury. Alerun Goette nahm den Preis am 19. Februar 2010 in Berlin entgegen.
(Gong 9/2010)
|
 |
 |
|
2005 |
Matthias Glasner
Matthias Glasner wird für seinen Mut ausgezeichnet, mit der Regie für "Die fremde Frau" ausgetretene Pfade zu verlassen. Das Resultat ist ein überraschender, hochspannender, irritierender Psychothriller allererster Güte.
(Gong 07/2005) |
 |
 |
|
2004 |
Ulrike Kriener
Für ihre großartige, tief berührende Darstellung der Kommissarin Lucas in der Folge "Vertrauen bis zuletzt" im ZDF. Sie machte diesen Krimi zu einem außergewöhnlichen TV-Ereignis.
(Gong 47/2004) |
 |
 |
|
2004 |
Katrin Bühlig
Die Autorin erhält den Preis für das herausragende Drehbuch zur Bella-Block-Folge "Die Freiheit der Wöfe", das ein brisantes Thema und überraschende, spannungsreiche Figurenpsychogramme wie auch eine nie vorhersehbare Handlung zu einem hochfesselnden Krimi zusammenfügt.
(Gong 45/2004) |
 |
 |
|
2004 |
Sebastian Koch
Für seine außergewöhnliche und bewegende Darstellung des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg.
(Gong 12/2004) |
 |
 |
|
2003 |
Michael Baier
Für die über zehn Jahre ungebremst erfolgreiche Serie "Adelheid und ihre Mörder". Mit der Idee und seinen Drehbüchern bewies Michael Baier, dass ein Krimi auch locker-witzige Unterhaltung sein kann.
(Gong 48/2003) |
 |
 |
|
2003 |
Dieter Hildebrandt
Dieter Hildebrandt erhält den Goldenen Gong für 23 Jahre scharfzüngiges Kabarett mit der Etablierung und Institutionalisierung der Satire-Reihe "Scheibenwischer" als intelligente, pointierte und aktuell-analytische politische Unterhaltung.
(Gong 42/2003) |
 |
 |
|
2003 |
Petra Gerster
Petra Gerster wurde von den Lesern als "Deutschlands Nachrichten-Moderatorin Nr.1" gewählt. Platz 2: Anne Will, Platz 3: Marietta Slomka. Kandidatinnen waren auch: Astrid Frohloff, Katharina Wolkenhauer, Anja Wolf-Charlet, Leo Busch, Katja Burkhard, Christiane Gerboth.
(Gong 13/2003) |
 |
 |
|
2002 |
Rolf Schlenker, Dr. Christoph Hauser
Für die Dokureihe "Schwarzwaldhaus 1902" wird Rolf Schlenker für die Idee und Konzeption ausgezeichnet. Erstmals wurde ein Zeitreiseformat im deutschen Fernsehen verwirklicht und auf Anhieb zum Erfolg. Dr. Christoph Hauser (SWF-Fernsehen) wird geehrt, da er das neue und fesselnde Wissenschaftsformat gefördert, realisiert und finanziert als auch im Programm platziert hat.
(Gong 52/2002) |
 |
 |
|
2002 |
Toni Osmani, Ioannis Tsialas, Alexander Adler, Susanne Korbmacher-Schulz, Christian Wagner, Gabriela Sperl
Förderlehrerin Susanne Korbmacher-Schulz hat zu dem Filmprojekt "Ghettokids" inspiriert und wird dafür mit dem Goldenen Gong ausgezeichnet. Toni Osmani, Ioannis Tsialas und Alexander Adler werden für die herausragende und überzeugende schauspielerische Leistung als Laiendarsteller geehrt. Christian Wagner überzeugte mit der äußerst gelungenen Regie und Drehbuchautorin Gabriela Sperl setzte sich besonders intensiv für die Realisierung von "Ghettokids" ein.
(Gong 51/2002) |
 |
 |
|
2002 |
Maybrit Illner, Viktor Wilms
Maybrit Illner und Redaktionsleiter Viktor Wilms bewiesen Mut bei der ungewöhnlichen Auswahl der Gäste zu "Berlin Mitte" kurz vor der Bundestagswahl sowie bei der Entscheidung, die Sendezeit zu verlängern.
(Gong 40/2002) |
 |
| Fotos: Sender, Archiv, PR |
|
|
|
 |
|